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Geschichte und Geschichten rund um den Kirchturm Individuelle Themenführungen im Wallfahrtsort oder im Wallfahrtsmuseum Neukirchen b.Hl.Blut. Buchbar ab 20,- € Kontakt: Erika Vogl, Gäste- und Kulturführerin, Botschafterin für den Landkreis Cham Tel. 09947-1441, E-Mail: kultur-vogl@t-online.de
Wallfahrtskirche Mariä Geburt von weitem schon sichtbar, wartet sie am Ortseingang auf die vielen Wallfahrer, welche sie das ganze Jahr über besuchen. Seit dem 9. Mai 1990 kommen auch die tschechischen Wallfahrer mit den bunten Chodentrachten alljährlich wieder zur ihrer Mutter Gottes. Sie beherbergt in einem kostbaren Goldschmiedealtar das Gnadenbild aus dem 15. Jahrhundert. Ausführliche Info siehe Menüpunkt Wallfahrt>Wallfahrtskirche
St. Anna Kapelle über ihren Ursprung erzählt Roman Sigl eine wunderbare Legende von einem schwerkranken böhmischen Mädchen namens Barbara, dem bei einer Wallfahrt 1610 die heilsame Quelle in einem Traum offenbart wurde. Das Mädchen habe sie gefunden und habe durch das Wasser die Gesundheit wieder erlangt. Über die Quelle wurde später eine achteckige Kapelle errichtet.
Franziskanerkloster mit Klostergarten Das Kloster wurde in den Jahren 1658/59 erbaut, als wegen der wachsenden Anziehungskraft des marianischen Gnadenbildes der Pilgerstrom wuchs. Die Klosterkirche, die unmittelbar an die Rückseite des Gnadenaltars angebaut ist, bildet mit der Wallfahrts-kirche eine Einheit. Teil des Klosters ist das "Haus zur Aussaat", ein grenzüberschreitendes Wallfahrts-, Begegnungs- und Umweltbildungszentrum. Hier befindet sich eine Wachskunstausstellung mit dem Lebenswerk der begnadeten Wachskünstlerin Annemarie Filzmann-Kerschensteiner (geöffnet dienstags, donnerstags und sonntags von 14-17 Uhr). Der Klostergarten der Franziskaner ist der Öffentlichkeit bei Führungen (Mai-Oktober donnerstags und sonntags um 16:00 Uhr, Dauer ca. 1 Std., Eintritt 2,50 €) zugänglich. (Treffpunkt: Wachskunstgalerie und Klosterladl im Haus zur Aussaat, Klosterplatz 1), Führungen für Gruppen können mit der Tourist-Information Tel. 09947-940821 gesondert vereinbart werden.

Wallfahrerbrunnen am Marktplatz vorm Rathaus. Der Künstler Alfons Bauernfeind aus Viechtach schuf ihn 1995. Gleich daneben befindet sich der Eingang zum Wallfahrtsmuseum. Es wurde am 11. u. 12. Juli 1992 im ehemaligen Pflegschloss, auch Nikolausheim genannt, eröffnet. Es beherbergt im Erdgeschoss Geschichtliches, im 1. und 2. Stock zeigt es alles Wissenswerte über die Wallfahrt. Den Rothenbaumern (ehemalige Pfarrei in Böhmen) ist ebenfalls ein Raum gewidmet. Im 3. Stock sind mehrmals im Jahr wechselnde Sonderausstellungen zu sehen. Ausführliche Info siehe Menüpunkt Wallfahrt>Wallfahrtsmuseum
Neuerner Museum im Rathaus geöffnet jeden 1. Sonntag im Monat von 10:30 bis 11.30 Uhr.
Kirche St. Anna in Rittsteig. Seit 1. Juni 1902 Expositurkirche. In den Jahren 1963-65 wurde sie großzügig erweitert. Das Altarbild der ehemaligen Nachbarkirche von St. Katharina wird hier aufbewahrt. Im Dezember 2007 weihte Bischof Ludwig Gerhard Müller die neue Orgel (ein Bauwerk der Firma Jann) ein, ein Jubeltag für die kleine Expositurgemeinde Rittsteig.
Kirche in Kolmstein
mit zwei Mark Baugeld begann im Jahre 1926 die Krankenschwester Klara (Draxler Klarl aus Mais) mit dem Bau der kleinen Wallfahrtskirche hoch droben in Kolmstein, zwei Jahre später wurde sie sogar noch erweitert. Das Kirchlein ist der Schmerzhaften Mutter geweiht. Der Hochaltar ist ein Werk von Malermeister und Holzbildhauer Josef Kuchler aus Lam. Von Kolmstein aus hat man einen herrlichen Blick in den Hohenbogenwinkel sowie in den Lamer Winkel. Die Kirche ist mit dem Auto und über den Wanderweg N9 zu erreichen.
Kirchlein in Jägershof wurde im Jahre 1901 als Erfüllung eines Gelöbnisses von Eduard Vogel erbaut. Es beherbergt das Altarbild der Wallner Kapelle aus Rothenbaum, welche nach dem Krieg und der Vertreibung zerstört wurde.
Kirche in Mais wurde in den Jahren 1954-56 aus Natursteinen vom Hohen Bogen durch die amerikanische Hilfsaktion The WOODEN CHURCH CRUSADE INC, Burlington als Grenzland- und Schulkirche in der Nähe des Eisernen Vorhangs errichtet und dem St. Josef und Vierzehn Nothelfern geweiht. Sehenswert ist der Hinterglaskreuzweg von Otto Baumann, Regensburg.
Totenbretter, Feldkreuze, Kapellen zeugen überall in den Fluren von der tiefen Religiosität der Landbevölkerung. Totenbretter erinnern heutzutage an liebe Verstorbene, früher stellte man sie dort auf wo sie schnell verwitterten, denn der Glaube war, wenn ein solches Brett sich aufgelöst hatte, war auch die Seele des Verstorbenen erlöst.
Waldlerhäuser findet man noch in Schicherhof, Unterkaltenhof und Rittsteig. Das Girglbauerhaus in Schicherhof und das Regnerhaus in Rittsteig wurden in den 80er Jahren liebevoll restauriert
Der Drachensee ein Stausee zwischen Eschlkam und Furth im Wald ist in 4 Zonen eingeteilt. Die Freizeitzone, die Naturerlebnis- und Umweltbildungszone, die Ökologische Regenerationszone und die Betriebs- und Sicherheitszone. Aus Furth im Wald > Daberger Straße kommend erreicht man den Parkplatz und somit gleich die Info-Galerie. Ebenso findet man hier die Seebühne und das begehbare Kunstwerk "Mythos Drache". Von hier aus kann man den ganzen See als Spaziergänger oder Nordic Walker umrunden. Seit Juni 2010 liegt ein sehr informativer Flyer in den Tourist-Informationen im Hohenbogenwinkel aus. Infos auch in www.furth-drachensee.de

2 mächtige Linden vorm Rathaus werfen ihre Schatten auf den Marktplatz. Der Überlieferung nach sollen sie fast 400 Jahre alt sein.
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